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Wenn dort Mut sichtbar – und hier das Gewissen leise wird

Das Unrecht im Iran begann nicht gestern. Es begann nicht mit den letzten Demonstrationen, nicht mit den jüngsten Hinrichtungen, nicht mit den Videos junger Frauen, die ihr Kopftuch ablegen und dafür mit dem Leben bezahlen. Seit Jahrzehnten lebt dieses Land unter einem System, das Gott für sich reklamiert – und den Menschen systematisch entwürdigt. Seit der islamischen Revolution von 1979 hat sich eine Theokratie etabliert, die Macht mit Frömmigkeit verwechselt und Gewalt mit göttlichem Auftrag tarnt. Opposition gilt als Sünde, Zweifel als Verrat, Freiheit als Bedrohung. Generationen sind in diesem Klima aufgewachsen. Generationen haben gelernt, leise zu sein. Viele haben gelernt, zu fliehen. Andere haben gelernt, zu leiden. Was wir heute sehen, ist kein plötzlicher Ausbruch, sondern ein Aufbegehren, das lange gereift ist. Ein Ruf nach Würde, der sich nicht mehr unterdrücken lässt. Frauen und Männer, die sich nicht mehr damit abfinden wollen, dass ihr Leben, ihr Körper, ihr Gewissen e...

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