Kritik: „Predator: Badlands“ – Wenn der Jäger seine Zähne verliert
Mit Predator: Badlands versucht das traditionsreiche Predator-Franchise ein weiteres Kapitel aufzuschlagen. Doch was hier als Weiterentwicklung verkauft wird, fühlt sich eher wie eine Entfremdung vom eigenen Ursprung an. Denn bei aller Action, bei aller Hochglanz-Inszenierung bleibt am Ende vor allem eine ernüchternde Erkenntnis: Das hier ist kaum noch ein echter Predator-Film. Die frühen Filme der Reihe – allen voran Predator – lebten von einer klaren, fast archaischen Idee: Ein überlegener außerirdischer Jäger trifft auf Menschen, die gezwungen sind, mit Instinkt, Mut und Improvisation ums Überleben zu kämpfen. Spannung entstand aus der Unsicherheit, aus der Unsichtbarkeit des Gegners und aus der brutalen Einfachheit des Konzepts: Jäger gegen Gejagte. Predator: Badlands entfernt sich davon erstaunlich weit. Statt klaustrophobischer Jagd und gnadenloser Spannung bekommt man ein überfrachtetes Science-Fiction-Szenario, das mehr an ein generisches Action-Universum erinnert als an d...






