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Hamburg: Wenn Verantwortung verschwindet

Manchmal geschieht etwas, das einen nicht sofort erreicht. Nicht, weil es unwichtig wäre, sondern weil es in der täglichen Flut aus Nachrichten, Ablenkungen und bewusst gesetzten Schweigeminuten untergeht. Der Tod der 18-jährigen Fatemeh gehört zu diesen Ereignissen. Eine junge Frau, aus dem Leben gerissen, brutal, sinnlos – und doch beinahe geräuschlos aus dem öffentlichen Bewusstsein gedrängt. Dass dieser Fall vielen kaum bekannt ist, hat nichts mit fehlender Tragik zu tun, sondern mit einer bitteren Realität unserer medialen und politischen Ordnung: Sichtbarkeit ist selektiv geworden. Nicht jedes Opfer zählt gleich. Nicht jede Tat wird gleich benannt. Und nicht jede Verantwortung wird gleich konsequent eingefordert. Fatemeh war 18 Jahre alt. Sie war jung, sichtbar unauffällig, keine Projektionsfläche für Narrative. Sie trug kein Kopftuch, war keine Symbolfigur, keine Schlagzeile mit politischem Mehrwert. Sie hätte die Tochter von jedem sein können. Gerade deshalb wäre es Au...

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